Chiang Mai

Ich war letzte Woche mit meinen Lehrern in Chiang Mai, sooo herrlich!

Dienstag, 5.12.2006
Es ist ein schoener Tag, das Wetter ist zwar, wie immer, heiss, aber der Wind weht sanft. Ausserdem haben wir schulfrei und das zweite kleine Kind meiner Thaicousine ist in der Nacht geboren. “Ein gutter Tag”’ meint mein Gastvater, “denn heute ist auch der Geburtstag des Koenigs.”
Mittags habe ich mich mit meinen Lehrern getroffen und wir haben uns auf den Weg nach Chiang Rai gemacht, die Nachbarprovinz Ciang Mais. Chiang Mai ist die drittgroesste Stadt von Thailand, ganz im Norden, in den Bergen. Und sie ist eine der eindrucksvollsten Staedte die ich kenne.
Mittwoch, 6.12.
Nikolaus. Das ist mir aber erst spaeter aufgefallen. Ich war viel zu beschaeftigt und viel zu beeindruckt! Wir kamen frueh morgens an, so um sechs, als gerade die Sonne aufging. Der Nebel hing noch zwischen den sanften Huegelruecken, unser Bus parkte vor der (angeblich) schoensten Universitaet Thailands. Die Lage der Uni war wirklich toll. Kleine Seen waren da wo der Nebel nach und nach verschwnad. Und es war kalt! Okay, fuer Dezember aber trozdem noch viel zu warm um auf Weihnachtsstimmung zu kommen… Nach einem grossen Fruehstueck sind wir zu einem Resort gefahren (da habe ihc den ersten Thai-Weihnachtsbaum gesehen, kitsch pur…) und von dort haben wir eine Bootstour zu einem kleinen Dorf gemacht. Dieses war natuerlich voller Touristen, aber man konnte wunderschoene handgemachte Sachen kaufen und auf Elefanten reiten. Die Dickhaeuter sind sogar mit uns durch den seichten Fluss gelaufen. Den Fluss, stellt euch den so vor wie die Lippe, wenn ihr sie kennt. Nur mite in paar bewaldeten Huegel drum herum. Und ein bisschen breiter. Und eigentlich doch irgendwie ganz anderes…
Zurueck im Resort gabs ein riesiges Mittagessenbueffet! Wow, soagr Spagetthi und Frikadellen. Da ist mir dann eingefallen, dass ja Nikolaus ist. Und hab das Festessen noch mehr genossen.
Nachmittags wollten wir dann nach Burma, oder heist das im deutschen Myanmar?, hinueber. Aber ich konnte nicht mit, weil AFS meinen Reisepas hat und so sind meine Lehrerin, sie sagt immer, sie waer meine Mutter, und ich in Thailand geblieben. Aber ich kann immerhin sagen, ich habe Burma gesehen.
Donnerstag, 7.12.
Wir machten uns auf den Weg nach Chiang Mai. Wieder lag Nebel zwischen den Haengen. Unterweg, es wurde immer waermer, besuchten wir einen wunderschoenen Tempel , ganz weiss war er, eingearbeitet mit Spiegelscherben, so dass er in der Morgensonne nur so glitzerte und strahlte. Er war noch ganz neu und noch gar nicht ganz fertig, aber einfach wunderschoen. Danach waren wir in einem Orangen-Garten. Riesige Felder mit kleinen Orangenbaumchen. Und dahinter hohe Berge, am schoensten war wohl wirklcih die Aussicht, mal was anderes al simmer nur Reisfelder.
Abends kamen wir endlich in der grossen Stadt an. EIn ehemaliger Schueler meiner Lehrerin-Mutter hohlte uns ab um zu ihrer Schwester zu bringen. Die war zufaellig auch da zu einer Tagung der UN ueber Erdbebenforschung oder so was in der Art. Die Frau scheint ganz interessant zu sein und sehr nett. Sie hat uns in ein traditionelles Thairestaurant eingeladen. Das gehoerte den Eltern einer beruehmten Saengerin. Alle haben sich gewundert, dass ich noch nie von ihr gehoert hatte, in Chiang Mai ist alles nach ihr benannt, Lanna.
Wir sind also mit dem Motorrad erst zu ihrem Hotel gefahren, 5 Sterne…extreme chic..und mit Weihnachtsbaum. Unterwegs, das hat mich so beeindruckt. Ueberall noch so viel los (das bin ich von meinem kleinen Dorf gar nciht gewohnt) und so viele Gegensaetze. Ich habe zwischen den typischen Plastikstuhl-Thai_schnell-aber-lecker-restaurants noch deutsche, italienische, franzoesische und mexikanische restaurants entdeckt. Und McDonalds und soagr das erste Star Bucks! Und dazwischen, zwischen all den Pick Ups, Motrorraedern und Tuktuks(Motorradtaxis) liefen kleine Kinder in traditionellen Thaikleindern herum und haben den Farangs (weisse Leute, also, eigentlich Touristen) angebettelt, doch bitte ihre Armbaender und andere Schmuckstuecke, moistens handgemacht, zu kaufen.
Dann war da noch der Nachtbasar. Lauter kleine Buden am Strassenrad wo man alles, von Buddahstatuen zu Handtaschenimitaten, kaufen konnte. Und so viele weisse Leute…
Freitag, 8.12.
An dem Tag waren wir in den Bergen, erst im Garten des Koenigspalasts, die Rosen bluehten und ueberall gab es Erdbeeren zu kaufen. Danach waren wir in einem kleinen Bergdorf woe s wieder etliche handgemachte Dinge zu kaufen gab. Und bei einem Tempel. Diesmal war er wieder typisch golden, aber genauso schoen wie der silberne. Und grosser. Von da oben konnte man auf ganz Chiang Mai runterblicken. Wo die Stadt steht ist es agnz flach, nur drumherum erheben sie die Berge, oder Huegel, irgendwas dazwischen.
Nachmittags waren wir auf der grossen Blumenschau. Alle moeglichen Laender der Welt hatten da ihre Gaerten ausgestellt. So waren wir erst in Bangkoks Garten und in China und ploetzlich ahbe ich mich in Holland wo unter einer Windmuehle die Tulpen bluehten! (Nikolaus war shcon lange wieder vergessen..) Von Holland kam ich nach Buhtan und von dort nach Belgien. Ich kann gar nicht sagen, was der shcoenste Garten war! Aber Deutshcland habe ich leider nicht gefundne. Ploetzlich frage ich mich, was man denn in einem deutschen Garten ausstellen wuerde!?
Abends, als es anfing dunkel zu warden, began eine Feier fuer den Koenig. Erst eine kleine aber wunderschoene Prozession; junge Frauen und Maenner in Thaikleidern, manche wurden sogar auf Platten getragen wo sie drauf standen und mit ihren zierlichen Haenden sanfte Bewegungen beschreiben. Dazu ein Feuerwerk, es war mittlerweile dunkel. Dann wurden Lieder gesungen und alles standt still, viele Leute hielten Kerzen in der Hand, so dass ueberall viele kleine Lichter leuchteten. Thais wissen wirklich, mit dem Licht zu spielen. Zum Schluss, als wir uns shcon Richtung Ausgang zu bewegten entdeckten wir einen grossen See wo eine Art Wasserbalett vorgefuehrt wurde. Aber nihct von Taenzern, sondern von Wasserfontaenen. Ich weiss gar nicht, wie ich das beschreiben soll. So was habe ich noch nie gesehen. Fontaenen in allen moeglichen Formen und sogar Farben, sie sie bewegten, sodas es wirklcih aus sah, wie ein Tanz. Dazu Musik und manchmal flog ein durch Licht gemachter Schmettrling durch die Springbrunnen. Alles in allem war es einfach....einfach herrlich!
Samstag, 9.12.
Wir machten uns auf den Heimweg, allerdings bilben wir noch stehen um uns noch einen alten Tempel anzuschauen. Davor stand ein kleines Pony, das erste Pferd was ich in Thailand gesehn habe! Abe res war so klein..und boese. Wollte immer beissen. Aber kein Wunder. Es stadt da den ganzen Tag rum, mit einer kleinen Kutsche, fuer 10 Baht (20 cent) konnte man sich auf die Kutsche setzten und Fotos machen…
Und wir waren noch an einer Stelle wo sie Sonnenschirme bemalt haben. Diese schoenen, typisch Thai Schirme. War ganz interessant, aber wir waren nur sehr kurz da. Denn wir waren schon zu spaet, kamen mitten in der Nacht an. Meine Leherer hatte so Spass und haben die ganze Fahrt ueber Karaoke gesungen. Irgendwann habe ich mich beschwert indem ich mich uebergeben habe…Allerdings ein bisschen zu frueh. Eine halbe Stunde spaeter sind wir dann angekommen.. Am Sonntag war ich dann noch krank mit Magenschmerzen, aber es geht mir wieder ausgezeihcnet.
Ich geniesse die Schule, es ist immer so lustig hier. Jetzt, wo ich gute Freunde habe. Und es ist einfach alles so schoen, die Sonne scheint und ich hab gar keine Langeweile mahr, es ist so viel los, und so viel ich jetzt schon erzaehlt habe, ich koennte noch weiter und weiter schreiben.
Um Weihnachten rum ist hier noch ein riesiges Fest ueber mehrere Tage wo ich wieder in Thaikleider rumlaufen soll. Und dann ist schon Neujahr, was hier auch gross gefeiert wird und und und…
Ich schreibe ein andermal darueber.

Jetzt gibts Essoen *mjami*
bis denne,
Und allen schonmal: SCHOENE WEIHNACHTEN!

14.12.06 06:13

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